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Die Edda – wir erinnern uns an schulische Erörterungen – ist die Geschichte vom Anfang und Ende der Welt. Mündlich durch die Zeit getragen sind die germanischen Götter- und Heldensagen im Mittelalter in Island verschriftlich worden. Von dort kommen der Regisseur Thorleifur Örn Arnasson und der Autor Mikael Torfasson, die „ihre“ EDDA auf die Bühne des Schauspielhauses Hannover gebracht haben. Wagnerfreunde bewegen sich in einem bekannten Szenario: Da agieren Odin, Loki und Thor u.a. sehr lebendig, nachdem die Schöpfung sie aus dem eisigen Niflheim entlassen hat. Das Ganze ist keine leichte Kost – wie sollte es auch bei den alten Germanen anders sein? Aber gute Regieeinfälle, schnelle szenische Gestaltung, ausdrucksstarke Schauspieler und eine sparsame aber raffinierte Bühnengestaltung machen den Spektakel unterhaltsam. Wer nach höherer Erkenntnis strebt wird gefallen, dass „Rangnarök“ – der Untergang der Welt – zugleich der Beginn eines neuen Spiels ist.

Weitere Aufführungstermine: Hier auf der Web-Seite des Schauspielhauses  

W.K.

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