Das Stipendium erhalten 2026:
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Chanhee Cho, BassbaritonDer 1992 geborene südkoreanische Bassbariton Chanhee Cho begann seine musikalische Ausbildung an der Goyang Arts High School und setzte sie im Bachelorstudium an der Hanyang University fort. Nach seinem Militärdienst wurde er in das Opernstudio der Dutch National Opera in Amsterdam aufgenommen und studiert derzeit im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Peter Anton Ling. Bereits während seiner Studienzeit entwickelte er eine besondere Leidenschaft für das Opernfach, die ihn zu zahlreichen internationalen Auftritten führte.In den vergangenen Spielzeiten übernahm er mehrere wichtige Rollen, darunter Theseus in A Midsummer Night’s Dream am Seoul Arts Center Opera House, Dulcamara in L’elisir d’amore sowie Don Alfonso in Così fan tutte am Guro Arts Valley. 2025 wird er als Figaro in Le nozze di Figaro am Chuncheon Culture & Art Center in Zusammenarbeit mit der Korean National Opera debütieren und an der Staatsoper Hannover als 3. Edler in Lohengrin zu erleben sein. Weitere Höhepunkte seiner bisherigen Laufbahn waren ein Recital im Kleinen Saal des Amsterdam Concertgebouw sowie ein Auftritt bei der Dubai Expo als eingeladener Künstler von OperaVision in Kooperation mit der Staatsoper Hannover. Seine künstlerische Entwicklung wurde durch große Wettbewerbserfolge geprägt, darunter der 1. Preis bei den Wettbewerben Neue Stimmen und Gian Battista Viotti, der 1. Preis und Publikumspreis beim Walter und Charlotte Hamel Opernwettbewerb 2025 sowie Finalteilnahmen bei internationalen Wettbewerben in Japan, Spanien und Kanada. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Carlo Colombara, Eytan Pessen, Neil Shicoff und Edith Wiens. Sein Repertoire umfasst zentrale Partien seines Fachs, wie Don Alfonso, Don Basilio, Don Giovanni, Dulcamara, Escamillo und Figaro. |
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Annika Henriot, Mezzosopranwurde 1998 in Bielefeld geboren. Ihre musikalische Laufbahn begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Chorgesang und klassischem Ballettunterricht, den sie bis heute fortsetzt. Früh erhielt sie Gesangsunterricht bei Melanie Kreuter (Ensemblemitglied am Theater Bielefeld) und spielte Geige in verschiedenen Jugendorchestern der Region. Ihr Bachelorstudium Gesang absolvierte sie 2024 bei Prof. Gudrun Pelker an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Aktuell studiert sie im Masterstudiengang Oper bei Prof. Peter Anton Ling und Prof. Anne Champert an derselben Hochschule. Im Rahmen ihres Studiums war sie bereits in mehreren Hochschulproduktionen zu erleben, zuletzt in der Uraufführung der zeitgenössischen Oper A(I)-Cinas Archiv, die im Rahmen eines dreijährigen Kooperationsprojekts mit der Kompositionsklasse der HMTMH entstand. Im kommenden Wintersemester wird sie als La Ciesca und La Badessa in Puccinis Gianni Schicchi und Suor Angelica zu hören sein. Seit 2022 ist sie zudem Mitglied der Liedklasse von Anastasia Grishutina und widmet sich intensiv der Liedinterpretation. Im März 2026 gab sie ihr Debüt an der Staatsoper Hannover als “Mara” in der Kinderoper Kirsas Musik. Neben ihrer Bühnenarbeit ist Annika Henriot regelmäßig als Konzertsolistin in Hannover, Bielefeld und Umgebung zu erleben. Für ihre herausragenden Studienleistungen im Bachelor wurde sie 2024 mit dem Dr.-Gerald-Heine-Stipendium ausgezeichnet. |
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Yein Kim, Klavier/Korrepetitionwurde 1994 geboren. Die koreanische Pianistin und Korrepetitorin Yein Kim schloss ihr Klavierstudium an der Sangmyung University mit Auszeichnung ab und wurde aufgrund ihrer hervorragenden akademischen Leistungen als Stipendiatin in den Masterstudiengang Opernkorrepetition an der Korea National University of Arts (K-Arts) aufgenommen. Zusätzlich erhielt sie ein Stipendium der K-Arts Development Foundation. Ihre Tätigkeit als Korrepetitorin begann sie 2022 beim Korea Opera Festival im Seoul Arts Center mit „La Bohème“ der Beseto Opera Company. Seitdem wirkte sie bei zahlreichen Opernproduktionen mit, wie etwa „Le nozze di Figaro“, „Così fan tutte“, „Die Zauberflöte“, „Der Freischütz“, „Anna Bolena“, „La Traviata“, „Gianni Schicchi“, „La Bohème“, „Die Fledermaus“ und „Cendrillon“. Sie absolvierte das Young Artist Program des Korea National Opera Studio und studiert derzeit im Masterstudiengang Opernkorrepetition bei Prof. Paul Weigold an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. |
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Mathilde Matzeit, Altwurde 1997 geboren. Mathilde Matzeit studiert Gesang bei Prof. Peter Anton Ling Prof. Paul Weigold und und Prof. Anne Champert sowie in der Liedklasse von Prof. Jan-Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sie ist seit 2025 Stpendiatin beim Internationalen Gesangsstudio Berlin in der Klasse von Aris Argiris. Weitere Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei KS Brigitte Fassbaender, KS Angela Denoke, Anne Le Bozec und Prof. Thilo Dahlmann. Neben ihrer Ausbildung zur Mezzosopranistin und ihrer Konzerttätigkeit im Oratorienbereich, beschäftigt sie sich mit der Sichtbarkeit und Aufführung von Werken weiblicher Komponistinnen und trat mit Liedprogrammen bei Festivals wie „Liedstadt Hamburg“ und „detect classic“ auf. Bereits während ihres Musikpädagogik-Studiums an der UdK Berlin sammelte Mathilde Matzeit erste Erfahrungen in der Neuen Musik, die sie in Hannover um eine szenische Produktion von Schönbergs „Pierrot Lunaire“ sowie verschiedene Uraufführungen erweiterte. Im Rahmen ihres Studiums sang sie in Engelbert Humperdincks Oper „Die Königskinder“ die Rolle der Wirtstochter und gab im Januar 2026 ihr Rollendebüt als Zia Principessa und Zita in Giacomo Puccinis „Il trittico“ geben. Im Oktober 2022 debütierte sie als 3. Dame in der „Zauberflöte“ von W. A. Mozart am Musiktheater Vorarlberg. |
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Lukas Alexander Thiele, Klavier/Dirigieren/Musiktheoriewurde 2001 in Braunschweig geboren. Er sang früh in verschiedenen Chören und erhielt seinen ersten Klavier- und Musiktheorieunterricht bei Ulrich Kallmeyer an der Städtischen Musikschule Braunschweig. Seit 2021 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, schloss 2025 den Fächerübergreifenden Bachelor Musik/Philosophie mit dem Hauptfach Dirigieren (Prof. Frank Löhr) ab und erweitert seine Ausbildung seither im künstlerisch-pädagogischen Klavierstudium bei Vassilia Efstathiadou sowie im Master Musiktheorie bei Prof. Heidloff Herzig. Seit 2021 sammelt er umfassende Orchestererfahrungen als Dirigent unter anderem beim Sinfonieorchester Hannover, der Hannoverschen Orchestervereinigung, dem Louis-Spohr-Orchester Braunschweig, dem Deutschen Juristenorchester oder dem Universitätschor Göttingen und als Korrepetitor in verschiedenen Projekten in und außerhalb der Hochschule. Im Frühjahr 2025 vertrat er die Chorassistenz an der Staatsoper Hannover, u. a. in Choreinstudierungen zu Brittens War Requiem und Wagners Lohengrin. |
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Viola Westhues, Sopranwurde 2001 geboren und studiert seit 2022 im Bachelor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marek Rzepka. Bereits während ihres Studiums sammelte sie vielfältige Bühnenerfahrungen und war 2025 als Gänsemagd in Humperdincks Königskinder zu erleben. Kommende Engagements führen sie an die Staatsoper Hannover, wo sie in Strauss’ Der Rosenkavalier als Modistin debütieren wird. Im Konzertbereich trat sie 2025 in einer konzertanten Aufführung von Wilhelmine von Bayreuths Argenore mit dem Göttinger Barockorchester unter Antonius Adamske auf und war Solistin in Haydns Nelson-Messe mit der Stadtkantorei Gehrden unter Martin Kohlmann. 2024 erhielt sie den Nachwuchspreis des Walter und Charlotte Hamel Opernwettbewerbs. Seit 2023 ist sie Stipendiatin von Live Music Now Hannover e.V. und ergänzt ihre Ausbildung regelmäßig mit Meisterkursen u. a. bei KS Brigitte Fassbaender, KS Dorothea Röschmann, Prof. Marina Sandel und Prof. Daniela Fally. |




